PÄDAGOGISCHES KONZEPT

Name des Kindergartens:

 

Pfarrkindergarten

 Liefering - Baldehof

Lexengasse 3, 5020 Salzburg

0662/437933   Fax-437933-4

                        E-Mail: kiga.baldehof@kirchen.net

 

 

Träger des Kindergartens: 

 

Pfarre Liefering

Lexengasse 1

5020 Salzburg

0662/ 420 840

E-Mail: pfarre.liefering@pfarre.kirchen.net

 

 

Vertreten durch:     

 

Pfarrer: Josef Brandstätter 

und Vertreter des Pfarrkirchenrates

 

 

Leitung:

 

                       Monika Bugarschitz

 

 

RÄUMLICHKEITEN

 

   Drei Gruppenräume mit jeweils: 

  • Multifunktionellem Bereich für:
  • Bilderbücher, Morgenkreis, Gesellschaftsspiele
  • Konstruktionsplatz für verschiedene Baumaterialien
  • Rollenspielbereich mit der Einrichtung einer Puppenküche
  • Platz für kreative Tätigkeiten
  • Didaktische Spiele
  • Rückzugsmöglichkeiten
  • Boden- und Tischspiel-Bereiche

 

Wichtiger als die Raumgröße ist die Raumgestaltung. Die Art und Qualität des Spielzeugs, nicht die Menge, ist ausschlaggebend, damit Kinder kreativ spielen können.

Es sollten außerdem verschiedene Spielecken sowie Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sein..

 

 Angrenzender Raum für Auflockerungen,

               freie Bewegungsspiele und die Mittagsruhe

  

 Garderobe

 

  Kellerraum mit Werkbank und dem dazugehörigen Werkzeug, 

           Naturmaterialien, Wolle, Papier und Stoffreste

 

 Büro der Leiterin 

              

 

Speisezimmer für Jause und Mittagstisch. Ausgestattet mit       

            Mikrowelle, E-Herd, Backofen. Gleichzeitig

            Ausweichraum für Angebote in Kleingruppen.

 

Materialzimmer mit Bibliothek, Kettmaterialien,

            Depot für  Bastelmaterial, Didaktische Spiele und

            Puzzles.es.

 

Turnsaal im Tiefparterre des Nebengebäudes.

            Ausgestattet mit: Sprossenwand, Rutsche, Langbänken,  

            verschiedenen Matten, Wesco -Teilen und Handgeräten,

             wie Keulen, Stäben, Reifen und unterschiedlichen Bällen.

 

Garten:

Hausgarten – sprich „kleiner“ Garten mit Kletterhaus, Rutsche, Sandkasten,  lange Bänke unter Kastanienbäumen und

„großer“ Garten mit betoniertem Weg, Hügel mit Tunnel, Hexenhaus, vielen   Wiesenflächen, Wippen, Korbschaukel, Kletterhaus mit Rutsche und zwei Schaukeln, Kletterbogen, großem Sandkasten, Kletterbaum und abgesteckter Fläche für Buddel- und Wühlarbeiten..

 

Gartenhaus mit zwei Räumen: Tische, Sesseln,

Spielhaus, Puppenwagen, Mal- und Bastelbereich,

Kasten mit Tischspielen, Bücherregal, Maltafeln,sowie

einer angrenzenden

         Garage mit großem Fuhrpark: Roller, Dreiräder,           

           Schubkarren, Besen und Rechen, Fahrräder,     

           Wasserspielutensilien

PÄDAGOGISCHE ORIENTIERUNG

Der Kindergarten ist eine sozialpädagogische Einrichtung und hat neben der Betreuungsaufgabe einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag


Der Kindergarten ist eine Familien begleitende, 

  Familien ergänzende und

Familien unterstützende Institution

 

JEDES KIND HAT SEINE EIGENE PERSÖNLICHKEIT

 

Jedes Kind kommt mit seinen eigenen, ganz individuellen Anlagen und Begabungen zur Welt und entfaltet zunächst in der familiären Umgebung und in weiterer Folge in außerfamiliären Institutionen seine Persönlichkeit.

 

Wir Pädagoginnen haben:

  • Große Achtung vor jeder Individualität
  • Respekt für die Rechte des Einzelnen
  • Toleranz für das Verhalten des Kindes
  • Bereitschaft, aus dem Verhalten des Kindes zu lernen
  • Sensibilität für die Bedürfnisse und Kränkungen eines jeden Kindes
  • Mit viel Einfühlungsvermögen dem Kind natürliche Grenzen zu setzen, wenn jene des Mitmenschen überschritten werden.
  • Unser pädagogisches Handeln geschieht einerseits in Anlehnung an das Leitbild für kirchliche

Kinderbetreuungseinrichtungen der Erzdiözese Salzburg und es orientiert sich andererseits am Bild vom Kind, der Vorstellung der Pädagoginnen und der Pfarre Liefering

 

  • Den Kindern soll in ansprechender Umgebung und liebevoller Begleitung die Möglichkeit geboten werden, sich mit ihrer Umwelt und den Gegebenheiten in der Einrichtung auseinander zu setzen und dabei elementare Erfahrungen in allen Bereichen der kindlichen Entwicklung zu machen. 
  • Altersgemischte Gruppen haben den Vorteil dass es eine gegenseitige Förderung und Anregung gibt und typische altersspezifische Auffälligkeiten eher gemindert werden. Wichtig für das Kind dabei ist, dass es eine verlässliche Ansprechpartnerin, sprich Bezugsperson hat.
     
  • Besonders im Rahmen dieser Kleingruppe kann die Entwicklung der emotionalen Kompetenzen in einfühlsamer Weise unterstützt werden. Das Sozialverhalten wird gefördert und erste Gruppenerfahrungen werden gesammelt.
  • Die emotionale Sicherheit in diesem geschützten Rahmen ist Bedingung dafür, dass das Kind nach und nach seine Lebenskreise in größeren Bahnen erleben kann und immer mehr Anteil an seiner Umwelt nimmt.
  • Selbständiges Agieren und Entscheiden wird in alltäglichen sowie geplanten Situationen gefördert.
  • Pädagogische Strömungen haben ihren Wert und Platz in unserer Einrichtung, jedoch dem Kind nicht nur „Förderangebote“ anzubieten, sondern einfach ZEIT geben, sich in einer vorbereiteten Umgebung individuell entfalten und entwickeln zu können, nimmt eine großen Platz ein.
  • Obwohl wir eine christlich-katholische Grundhaltung und Ausrichtung vertreten, möchten wir auch Kindern und Eltern aus anderen Konfessionsgruppen und Kulturen Würde und Respekt entgegenbringen. So öffnen wir unser Haus konfessionsunabhängig Familien jeglicher religiösen Herkunft

PÄDAGOGISCHE ARBEIT

1. ERZIEHUNGS- UND BILDUNGSBEREICHE

 

EMOTIONALE ERZIEHUNG:

 

Im Kindergarten sind wir bemüht, auf die Lebens- und Erfahrungssituationen jedes einzelnen Kindes Rücksicht zu nehmen. Eine harmonische Grundstimmung soll die Kinder dazu befähigen, emotionalen Bezug zu den kleinen und großen Kontaktpersonen entstehen zu lassen

 

ZIELE:

  • Liebes- und Bindungsfähigkeit
  • Gefühlsansprechbarkeit
  • Beginn einer Antriebs- und Gefühlssteuerung Aufbau der Frustrationstoleranz
  • Förderung der Erlebnisfähigkeit
  • Resilienzfähigkeit stärken

 

ENTWICKLUNG VON SOZIALVERHALTEN:

 

Wo kann man Erfahrungen im Sozialbereich besser machen als im Gefüge einer Gruppe?

Die Beschäftigung in unterschiedlichen Sozialformen: Einzelbeschäftigung, Kleingruppe, Teilgruppe, Gesamtgruppe, bringt zahlreiche Erfahrungen mit sich, in der sich das Kind der jeweiligen Situation entsprechend zu verhalten lernt.

 

ZIELE:

  • Die Entfaltung der Kontaktfähigkeit
  • Respektvolles Verhalten gegenüber anderen Mitmenschen
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit in der Gruppe
  • Mitverantwortung für die Gruppe
  • Einüben in demokratisches VerhaltenInteresse und Verständnis für die Verschiedenartigkeit der Menschen
  • Menschliche Grundrechte verstehen lernen

 

 

FÖRDERUNG DER KOGNITIVEN FÄHIGKEITEN:

 

Die kognitive Entwicklung eines Kindes wird wesentlich von den Impulsen beeinflusst, die von dessen Umfeld bereitgestellt und angeboten werden.

Im Kindergarten versuchen wir, uns in unkomplizierter Art und Weise ohne Zeitdruck möglichst vielen Aufgaben zu stellen.

Mit reichhaltigem Materialangebot bekommen die Kinder die Chance, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den verschiedensten Bereichen zu erwerben

 

ZIELE:

  • Intensivierung der Beobachtungsfähigkeit
  • Förderung der Merkfähigkeit
  • Auf- und Ausbau der Denkfähigkeit
  • Weckung der Lern- und Leistungsbereitschaft
  • Erfahrungen mit der eigenen Leistungsfähigkeit Ausbildung von positiven Arbeitshaltungen

 

 

FÖRDERUNG DER KREATIVEN FÄHIGKEITEN

 

In einer gelösten Atmosphäre und mit ausreichendem sowie wechselndem Materialangebot, das zur Verfügung steht, wird auf verschiedenste Arten experimentiert.

 

ZIELE:

  • Kreative Fähigkeiten
  • Kreatives Tun
  • Bildnerisches Gestalten
  • Gestalten mit Natur und „wertlosem“ Material
  • Gestalten mit Lege-, Bau-, u. Konstruktionsmaterial
  • Singen und Musizieren
  • Tanzen
  • Darstellendes Spiel
  • Ästhetische Bildung

 

ENTWICKLUNG VON SPRACHKOMPETENZEN

 

Die Sprache ist das wesentliche Mittel, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Im Kindergarten bietet sich neben der Vorbildwirkung eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten:

Bilderbücher, Lieder, Fingerspiele, Reime, Memory, Nonsensspiele

 

Auch für die Schulreife ist neben Sozialverhalten, Konzentration und Wahrnehmung das Sprachverhalten eines der wichtigsten Kriterien für Schulreife. Alljährlich wird die vom Bundesministerium vorgeschriebene Sprachstandserhebung (BESK), im Frühjahr, durchgeführt.

 

ZIELE:

  • Förderung der Sprechfreudigkeit
  • Erlebnis der Sprache als typisch menschliches Ausdrucks- und Verständigungsmittel
  • Förderung des Sprachverständnisses
  • Förderung der Sprechtechnik  

 

BEWEGUNGSERZIEHUNG/ KÖRPERERFAHRUNG

 

Dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder wird bei uns auf unterschiedliche Weise Rechnung getragen.

 

Auflockerungen: Sing- und Gesellschaftsspiele, Lauf- und Fangspiele  

Turnsaal: Gezielte und geplante Bewegungseinheiten, um die Entwicklung und den Bezug zum eigenen Körper zu fördern und   zu unterstützen. Viele Klein- und Großturngeräte helfen dabei unsere Ziele zu erreichen.

Garten: Weitläufig und gut strukturiert, für gruppenübergreifende Angebote.

 

ZIELE:

  • Erleben des eigenen Körpers
  • Beherrschen fundamentaler Bewegungsformen
  • Schulung des Gleichgewichtsinns
  • Schulung der Grob- und Feinmotorik im Hinblick auf das Schreiben
  • Rhythmisierung der Bewegung

 

MUSIK – MUSIKALISCH-RHYTHMISCHE ERZIEHUNG:

 

In welcher Form Impulse im musikalischen Bereich gesetzt werden können, zeigt die folgende Auflistung:

Lieder/ Singspiele/ Singkreisspiele

Einsatz von Rhythmus- und Orffinstrumenten

Klanggeschichten

Erlernen von Tänzen

Rhythmusübungen, rhythmische Sprachverse

Geschichten zur Kinderstimmbildung

Musik hörenInstrumente kennen und unterscheiden lernenInstrumente selber basteln

 

ZIELE:

  • Freude am gemeinsamen Musizieren wecken und fördern
  • Erlernen und Praktizieren des Liedgutes
  • Rhythmische Sprechverse erwerben
  • Lieder für Feste und Feiern einüben und wiedergeben
  • Sensibilisierung von Hörerlebnissen
  • Freies Bewegen zur Musik und Tanzschritte erlernen

 

RELIGIÖSE ERZIEHUNG:

 

Auch Feste aus dem kirchlichen Jahreskreis wie Martins- und Nikolausfeier, Adventkranzsegnung mit dem Herrn Pfarrer, Adventfeiern haben einen festen Platz und werden in unsere Arbeit eingebunden, um Bräuche und ihre Traditionen bewusst zu erleben.

All diese Feste können nur durch Ihre aktive Teilnahme zu einem Gemeinschaftserlebnis werden.

 

ZIELE:

  • Gefühl für Religiosität erwecken
  • Dem Kind Zuversicht vermitteln, dass Gott es kennt und liebt
  • Die Kinder anregen, ihre Erlebnisse vor Gott auszusprechen
  • Jesus und seine Botschaft kennen lernen
  • In die kirchliche Gemeinschaft hineinwachsen
  • Moralisches Wertebewusstsein wecken

 

FESTE UND FEIERN:

 

Die Feste in unserem Jahreskreislauf sind spannende Höhepunkte. Durch ihre hohe kulturelle Bedeutung gewinnen auch die sozialen Aspekte an Wert. Beides zu vermitteln, ist uns ein besonderes Anliegen.

 

ZIELE:

  • Gemeinsame Vorbereitungsarbeiten
  • Spaß am gemeinsamen Tun
  • Schaffen von Gruppengemeinschaft
  • Gefühl von Zusammengehörigkeit spürbar machen

 

NATUR- UND SACHBEGEGNUNG,

UMWELT – UND VERKEHRSERZIEHUNG:

 

Schon im Kindergartenalter ist es uns wichtig, den Kindern Impulse zu geben, die zur Erforschung und Entdeckung ihrer Umwelt herausfordern.

 

ZIELE:

  • Eingewöhnung und Orientierung in seiner Umwelt
  • Wertschätzendes Verhältnis zur Natur
  • Sachgerechter Umgang mit Materialien und Arbeitsgeräten
  • Einüben von Fertigkeiten des alltäglichen Lebens
  • Bezug zur eigenen Körper- und Gesundheitspflege
  • Ansätze zu einem kritisch ausgewählten Konsumverhalten

 

 

2. DER TAGESABLAUF:

 

Um den Kindern Sicherheit und Orientierung zu geben, liegt uns ein gut organisierter und strukturierter Tagesablauf  am Herzen.

Der ritualisierte Tagesablauf unterstützt das Gefühl der Geborgenheit, ermöglicht ein „Wir-Gefühl“ und erleichtert eine behutsame Weiterentwicklung.

 

  • 07:00: Öffnung des Kindergartens
  • 07:00-07:30: Sammelgruppe in einem der 3 Gruppenräume
  • 07:30-10:00: Orientierungsphase: freie Spielzeit in den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten, Angebot in Kleinstgruppen
  • 08:30 - 10:00: Jausenzeit der einzelnen Gruppen
  • Morgenkreis
  • ev. Gruppenteilung in den Räumlichkeiten
  • 11:00-12:30 Ausklangsphase des Tages, wenn möglich im Garten.
  • 11:30-12:30 Mittagstisch in zwei Gruppen
  • 12:30-13:30: Siesta im Kindergarten, keine "Abhol- und Bringzeit"
  • 13:30-16:30: (Freitag: 15:30): Gruppe mit individueller Betreuung.
  • Die Kinder werden gleitend abgeholt.

 

Die Jause ist ein wichtiges Element im Tagesablauf, das den Kindern zur Gliederung des Tages dient und ihn übersichtlich erscheinen lässt.

Zu besonderen Zeiten, wie an Geburtstagen, speziellen Festen und Feiern praktizieren wir die gemeinsame Jause.

 

Der Mittagstisch findet in zwei Gruppen statt. Einerseits, um Familiencharakter, Gesprächskultur und Freundschaft zu pflegen, und andererseits, um ein Ambiente von Tischkultur und Ästhetik erleben zu lassen.

 

Seit September 2009 beliefert die Kantine der Polizeidirektion Salzburg den Kindergarten mit frisch gekochtem und gutem Essen.

Gesunde Vorspeise, sowie Getränke stellt der Kindergarten zur Verfügung.

 

Bei einer „Gute-Nacht-Geschichte“ wird eine Ruhephase eingelegt.

Persönliche Utensilien, wie Kuscheltuch oder Kuscheltier dürfen dabei nicht fehlen

 

 

3.SPEZIELLE  PÄDAGOGISCHE ANGEBOTE          UNSERER EINRICHTUNG:

 

LITTLE AMADEUS:

 

Bei diesem Projekt des Chorverbandes Salzburg steht die musikalische Förderung aller Kindergartenkinder im Mittelpunkt.

 

Gedanken, Gefühle und seelische Erfahrungen finden im Singen, oft aber auch im gestalteten Sprechen, Ausdruck und Sammlung

 

Aufwärmen und Vorbereiten der Stimme findet mit so genannten Aktionsgeschichten statt, die Körperübungen, Geschichte und Stimmbildung vereinen. Eine hochkomplexe „Live – Aktion“.

Sie nimmt anderen Bereichen im Leben nichts weg, sondern fördert ganzheitlich soziale, emotionale und intellektuelle Fähigkeiten und findet eingebettet in den Alltag statt.

 

ZUSATZANGEBOTE:

 

Finden im Kindergarten statt, sind jedoch extern besetzt und bedürfen einer Anmeldung sowie Honorierung. Derzeit sind das:

 

  • ENGLISCH FÜR SCHULANFÄNGER
    Auf spielerische Weise und unter fachkundiger Anleitung hören die Kinder in die englische Sprache hinein.
    Der Gebrauch der neuen Sprache wird anhand von Liedern, Spielen, Sprüchen und Tänzen erfahrbar gemacht.
    Beim gemeinsamen Sommerfest werden diese eingebunden.
  • FLÖTE
    Die Kinder haben die Möglichkeit, am Nachmittag einen Flötenunterricht zu besuchen.
    Diverse erlernte Lieder und Instrumentalstücke werden bei Festgestaltungen im Laufe des Kindergartenjahres mit eingebaut.
  • SCHIKURS
    Eine Woche lang kann dieses Angebot genützt werden. Die Kinder werden vor Ort abgeholt und gebracht. Am Samstag findet immer ein Rennen statt, an dem die Eltern auch anfeuern sollen.

 

VORSORGEUNTERSUCHUNGEN:

  • Augenreihenuntersuchung
  • Logopädische Gehör- und Sprachuntersuchung
  • AVOS Zahngesundheitserziehung

 

 

4. EINGEWÖHNUNG,

    GESTALTUNG DER ÜBERGÄNGE IN ANDERE

    EINRICHTUNGEN:

 

Bei der Anmeldung im Kindergarten bekommen Eltern und Kinder die Möglichkeit, an einem Nachmittag die Einrichtung kennen zu lernen.

Um die Anfangsphase für Kinder, Eltern  und Pädagoginnen weitgehend reibungslos zu gestalten, bieten wir am Vorabend des Kindergarten- Starts einen so genannten „SCHNUPPER - Elternabend“ für die Eltern der neuen Kinder an.

Hierbei wird die Möglichkeit geboten, sich gegenseitig kennen zu lernen, alle Räumlichkeiten anzusehen und den Tagesablauf zu erfahren. Hier kann sich jeder Tipps abholen, wie Trennungsrituale vom Kind bzw. individuelle Eingewöhnungs-Strategien in unkomplizierter Art und Weise ablaufen können.

 

Die Nähe der 3 Kindergartengruppen, der Kontakt zu anderen Kindern und Pädagoginnen, gemeinsame Aktivitäten und Feste bilden eine Brücke zu weiterführenden Betreuungseinrichtungen.

Sie machen den späteren Übertritt in die Schule unkomplizierter und reibungsloser.

 

Auch zur örtlichen Volksschule Liefering I wird immer wieder Kontakt aufgebaut. Es finden gegenseitige Besuche zu verschiedenen Anlässen statt.

 

 

5.INTEGRATION:

 

Kindern mit erhöhtem Förderbedarf steht unser Haus ebenso offen, wie allen anderen.

Einzig der Zugang zu den Gruppen ist nicht barrierefrei möglich.

Das heißt, im Eingangsbereich sind einige Stufen zu überwinden.

 

 

6.ELTERNARBEIT UND

   ÖFFENTLICHKEITSARBEIT:

 

Wir sind sehr bemüht, einen von Respekt geprägten Umgang mit den Eltern / Familien herzustellen, um einen harmonischen Eintritt in den Kindergarten zu gewährleisten.

Veränderungen der Lebenssituationen oder Ereignisse in den Familien, sowie im Kindergarten prägen die Kinder.

Uns ist es wichtig offen damit umzugehen, um die Erziehungspartnerschaft zwischen Pädagoginnen und Eltern zu gewährleisten.

 

Die Zusammenarbeit mit den Eltern in unserem Kindergarten sieht folgendermaßen aus:

 

 Elternabende:

  • 1.: „Schnupper-Elternabend“, um die wichtigsten Bausteine für einen möglichst harmonischen und ruhigen Beginn im Kindergarten zu sichern.
    2.: „Allgemeiner Elternabend“, für alle Eltern. Nach einem gemeinsamen Beginn gehen die Eltern in die jeweilige Gruppe des Kindes, dort werden gruppenspezifische Dinge besprochen und so manches für die Gruppe hergestellt.       3.: "Schulanfänger-Elternabend" vor der Schuleinschreibung
  • "Tür- und Angelgespräch"
  • Vereinbarte Elterngespräche
  • Ausflüge in die Arbeit der Eltern / situative Einladungen
  • Einbeziehung bei Festen und Feiern: Fastensuppe, Familienfest, Familiengottesdienst
  • Elternbeirat: kann jährlich beim allgemeinen Elternabend gewählt werden, ebenso die Elternvertreter
  • Eltern-Info-Tafeln: vor jeder Gruppentür, im Windfang und im Stiegenhaus
  • Gruppenspezifisch: Elternbriefe, Kindergartenpost, Liederzettel, Jahresbericht dokumentiert mit Fotos

 

Die Öffentlichkeitsarbeit beschränkt sich nicht nur auf die Elternarbeit. Sie präsentiert den Kindergarten auch außerhalb.

Zum Beispiel: im Dorf, der Gemeinde, Pfarre, Stadt, oder auch darüber hinaus.

Wir haben das Glück, ein fester Bestandteil einer gut funktionierenden Dorf- und Pfarrgemeinde zu sein.

Eine eigene Seite im Pfarrbrief (erscheint ca. 4x im Jahr) bietet uns die Möglichkeit, eine Kinderseite zu gestalten, sowie auch Informationen weiterzugeben.

Auch im Rupertusblatt wird immer wieder über uns berichtet.

 

 

7.TEAM, TEAMARBEIT,FORM DER  

    ARBEITSDOKUMENTATION, FORT-

    UND WEITERBILDUNG:

 

T          oleranz 

E          ngagement 

A          rbeitsfreude

M         iteinander

 

 

Um eine qualitativ hochwertige Arbeit  leisten zu können, sind regelmäßige Teambesprechungen unerlässlich.

Dabei wird aktuelles, bevorstehendes und situatives aus den Gruppen und der Einrichtung besprochen, diskutiert und gemeinsam erarbeitet.

Die Teambesprechungen finden regelmäßig statt.

 

Die Gruppenführende Pädagogin hat sich mit der Planung und der Durchführung von Themenschwerpunkten, Projekten und Lernangeboten längerfristig auseinander zu setzen:

  • In einer schriftlichen Form wird die pädagogische Arbeit dokumentiert.
  • Viele Ansätze und Anregungen ergeben sich im Vorhinein durch Beobachtung und werden, um aufbauendes Lernen zu gewährleisten, kontinuierlich auch schriftlich reflektiert.

 

Die Arbeit von der jeweiligen Kindergärtnerin und ihrer Assistenzkindergärtnerin beinhaltet eine Jahresplanung, detaillierte Wochenpläne, regelmäßige und gezielte Beobachtungen und eine Reflexion.

 

Die fachspezifischen Fortbildungsangebote des Zentrums für Kindergartenpädagogik der Landesregierung und der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith Stein der Diözese werden interessensspezifisch besucht.